Vom Feldherrenhügel zum Campus für Kunst und Demokratie

Ein Dialog zwischen Roland Jahn, dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) und Cesy Leonard vom Zentrum für politische Schönheit (ZPS) bildet am Freitagabend den Auftakt zum Schwerpunktwochenende. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Zukunft des von Roland Jahn vorgeschlagenen »Campus für Demokratie« auf dem ehemaligen Stasi-Gelände und allgemein nach Formen politischer Sprache und bürgerschaftlicher Beteiligung, die in die Zukunft weisen. Wo muss in unserer Gesellschaft Transparenz geübt werden, wie können wir Mitbestimmung praktizieren, wie muss Integration konkret ausgestaltet werden, um unsere Demokratie weiterzuentwickeln? Welchen Beitrag kann die Kunst in diesem Rahmen leisten?

Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) bezeichnet sich als »Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit«. Cesy Leonard ist Chefin des Planungsstabs und leitend an Stoffentwicklung und Konzeption von Aktionen beteiligt. Sie führt zudem das Filmdepartment des Zentrums für Politische Schönheit. Der Film »Schuld – Die Barbarei Europas« gewann 2012 den Deutschen Webvideopreis. Beim Steirischen Herbst inszenierte Leonard die »Kanzlerin im Untergrund«.

Der Journalist und Jenaer Bürgerrechtler Roland Jahn wurde am 28. Januar 2011 vom Deutschen Bundestag zum Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) gewählt und am 14. März 2011 in sein Amt eingeführt.

Eine Verbindliche Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns jedoch bescheid zu wissen, ob Sie kommen wollen.

Termin:

Freitag, 27. Mai 2016 : 19:00 - 21:00

Ort:

Haus 22, Saal im 1. OG

Ruschestraße 103
10365 Berlin

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