Skizze einer Utopie

Cucula versteht sich als Möglichkeitsraum, Erprobungsmodell, Plattform für interkulturellen Austausch, Bildungsprogramm, Manufaktur und vieles mehr.
Anfang 2014 startete das Projekt als visuelle Skizze einer Utopie, um nach neuen Wegen und Lösungsvorschlägen für die Flüchtlingspolitik zu forschen. Mittlerweile hat sich das Berliner Projekt zu einem realen Betrieb entwickelt und produziert als Manufaktur Designmöbel nach den Entwürfen von Enzo Mari. Die
gemeinsame Produktion eröffnet Geflüchteten die konkrete Perspektive, sich ihren Aufenthalt zu sichern und ihre Ausbildung selbst zu finanzieren.

Um Utopien den Sprung in die Realität zu erleichtern, brauchen wir die »Abbildung eines realen Vorscheins« – so schon die Theorie des Philosophen Ernst Bloch. Cucula ist so ein »Vorschein«: Im Gegensatz zur theoretischen Debatte über die Situation von Flüchtlingen möchte das Projekt eine pragmatische und unmittelbare Praxis des Handelns umsetzen und gleichzeitig Strukturen hinterfragen und neu gestalten. Konkret und direkt handeln, unabhängig und flexibel bleiben, interagieren, experimentieren, austauschen und aktivieren, um gemeinsam Perspektiven zu schaffen und in Dialog zu treten inmitten einer
hochkomplexen und aufgeheizten Debatte.

www.cucula.org

Termin:

Montag, 23. Mai 2016 - Sonntag, 29. Mai 2016

Ort:

Haus 22, Foyer im 1. OG

Ruschestraße 103
10365 Berlin

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