Tohubassbuuh

Mit ihrem »Tohubassbuuh«, einem überdimensionierten mobilen Megafon, lassen bankleer in Ausstellungen und während performativer Stadtspaziergänge historische Skulpturen, Sounds und Texte über Flucht und deren Hintergründe auf die Gegenwart prallen. Die Künstler stellen so neue Beziehungen zwischen öffentlichem Raum, politisch-ökonomischen (Un-)Ordnungen und den darin agierenden Menschen her.

Ausgehend von Aktionen und Performances verhandelt das Künstlerduo bankleer in Videos, Objekten und Installationen die Formkraft kapitalistischer Prozesse, die mit ökonomischen Versuchen der Ein- und Ausgrenzung einhergeht. Die Künstler nähern sich einem Thema über mehrere Projekte hinweg aus unterschiedlichen Perspektiven. So entstehen Projektreihen, die
sich überlappen und ineinander übergehen und Spannungszustände zwischen symbolischen und realen Räumen, zwischen den direkten Erfahrungen der Intervention und deren Übersetzung in Objekte und visuelle Medien herstellen.

Für die CAD haben bankleer in Zusammenarbeit mit dem Musiker und Komponisten Paul Wolff und Bewohner*innen der Notunterkunft für
Geflüchtete in der Ruschestraße 103/104 Songs für das Tohubassbuuh erarbeitet.

Termin:

Montag, 23. Mai 2016 : 19:00 - 21:00

Ort:

Startpunkt Haus 22 (Offizierskasino), Ehemalige Stasi-Zentrale

Ruschestraße 103
10365 Berlin