Presencing - Das Vereinigungsdenkmal, aus der Zukunft gedacht

Der deutsche MIT-Forscher Otto Scharmer hat mit seiner »Theorie U« Hal- tungen und Methoden beschrieben, die die Entstehung von »Landeplätzen für die werdende Zukunft« unterstützen. Er nennt diesen Prozess »Presencing« (zusammengesetzt aus »presence«, Gegenwart und »sensing«, erfühlen, ertasten). Wesentlich dafür ist die Schulung der eigenen Aufmerksamkeit und Offenheit für das Gegenwärtige; für das, was im Entstehen begriffen ist, und für das, was zu Ende geht. Die Qualität einer Handlung ist dabei wesentlich von der Qualität der Aufmerksamkeit des oder der Handelnden bestimmt.

Der Workshop wird anhand der Idee des Vereinigungsdenkmals in die Theorie U einführen. Die Teilnehmenden erweitern ihren Blick auf das Thema Wiedervereinigung, setzen sich mit eigenen Quellen und blinden Flecken auseinander und arbeiten an Prototypen für ein Vereinigungsdenkmal.

Benjamin Kafka ist Mitbegründer von Impuls, der Agentur für angewandte Utopien e.V., die sich auf die Begleitung von transformativen Lernprozessen hin zu einer nachhaltigen und demokratischen Gesellschaft konzentriert. Er arbeitet seit einigen Jahren mit der Theorie U, zuletzt auch als Mitarbeiter des von Otto Scharmer gegründeten »Presencing Institute«. Er ist Koautor der »Toolbox Leadership for Global Responsibility«, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die wesentlich von der Theorie U inspiriert ist.

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Verbindliche Anmeldung erforderlich. Teilnehmer*innen des Bürgercampus haben Vorrang. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, erfolt die Auswahl in der Reihenfolge der Anmeldungen.

Termin:

Dienstag, 01. September 2015 : 10:30 - 18:30

Ort:

Podewil

Klosterstr. 68, 10179 Berlin