Künstler und Vortragende
Michael Betzner-Brandt
Michael Betzner-Brandt studierte Chordirigieren (UdK Berlin, Prof. Uwe Gronostay), Schulmusik (HfM Detmold) und Philosophie (Uni Bielefeld, TU Berlin).
Er ist Dozent für Chor- und Ensembleleitung an der Universität der Künste Berlin. Dort leitet er auch die Fabulous Fridays – JazzPopChor der UdK Berlin. Konzertreisen führten nach Frankreich (Paris und Caen, 2007), USA (Washington und New York, 2008) und China (Peking, Nanjing, Shanghai, 2009).
Mit den Fabulous Fridays gewann er den 1. Preis beim Berliner Chorwettbewerb 2009 und den 2. Preis sowie einen Sonderpreis beim Deutschen Chorwettbewerb 2010 in Dortmund.
In Berlin leitet Michael Betzner-Brandt außerdem den klassischen KammerchorConsortium musicum Berlin, den Jazzchor BerlinVokal und High Fossility-RockPopChor 60+ an der Musikschule Neukölln.
2009 veröffentlichte er drei Bände zum Thema Singen ohne Noten. Seit einigen Jahren gibt er seine Erfahrungen mit Improvisation und Stimme im Rahmen von Seminaren und Workshops im In- und Ausland wieder.
„Ich kann nicht singen”-Chor
Termin: So. 19. Februar, 17.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Susanne Bosch und Dragan Miloševski
Susanne Bosch ist Künstlerin, Kunstforschende und Lehrende. Seit 2007 leitet sie gemeinsam mit Dan Shipsides das MA-Programm Art in Public an der University of Ulster in Belfast. Sie studierte Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Zudem ist sie ausgebildet als Open Space Begleiterin (2008) und Konflikttransformatorin (2004). Susanne ist international an Ausstellungen und Projekten im öffentlichen Raum beteiligt, u. a. bei art-based research/research-based art mit Aufenthalten in Ramallah und der West Bank (2010/11), Madrid Abierto 2009/2010, Berlin/Istanbul (2009, mit Ausstellungen in Berlin und Istanbul), The Pre-History of Crisis (II), Project Arts Centre Dublin und Belfast Exposed (2009), THE COMMON GOOD: The Enterprise of Art, PAN | palazzo arti napoli, Naples, Italien (2008).
Susanne hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht, zuletzt STATE (2011) zusammen mit dem Künstler Anthony Haughey, Dublin (Herausgeber: Project Arts Centre Dublin) und „Connection-artists in communication” (2012) zusammen mit dem Künstlerin Andrea Theis, Köln (Herausgeber: Interface Belfast). Neben den Kunstprojekten gibt sie regelmäßig Kurse und Open Space Workshops im In- und Ausland, zuletzt in Mexico City (2010), Limerick, Galway, Belfast, Hilltown und Glencree (alle 2011). Sie lebt derzeit in Belfast (Nordirland) und Berlin.
Dragan Miloševski ist ein Konfliktmanager aus Mazedonien, wo er für eine internationale Organisation in der zivilen Konfliktbearbeitung gearbeitet hat (2003-2005). Als ausgebildeter Lehrer (Ss. Cyril und Methodius Universität Skopje, Mazedonien), hat er als Friedensfachkraft im Erziehungsbereich gearbeitet. Er leitete und organisierte Trainings für die Alterstufe 10-18 sowie für die Lehrer; ferner Train-the-Trainer Workshops und Supervision für Praktikanten und Voluntäre. Seit 2006 lebt er in Belfast. Er nahm 2006/7 an einem Kunst und Konflikt Training mit Fokus auf Augusto Boals „Theater der Unterdrückten” und „Forumtheater” teil (DIT, Dundalk Institute of Technology, Ireland). Seit 2009 studiert er einem Master in „Kreative Konfliktlösung durch die Kunst” (MA in Constructive Conflict Transformation through the Arts) University College Plymouth St Mark & St John, Marjon. In Belfast arbeitet er im sozialen Bereich und gibt nebenbei Kurse in gewaltfreier Konfliktbearbeitung.
Workshop: Wenn bloss nicht immer dieser 'Nerv' wäre...
Working with public and people, conflict is part of life
Termin: Sa, 25. Februar 2012, 14.00 – 17.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Links:
www.susannebosch.de
http://masterartinpublic.wordpress.com
http://interfacebelfast.com
Matthias Böttger
Matthias Böttger, geboren 1974, studierte Architektur und Stadtplanung in Karlsruhe und London. Er leitet das Berliner Büro „raumtaktik – räumliche Aufklärung und Intervention”. 2007/08 hatte er eine Gastprofessur für Kunst und öffentlicher Raum an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg inne. 2008 war er Generalkommissar für den deutschen Beitrag „Updating Germany – Projekte für eine bessere Zukunft” zur Architekturbiennale in Venedig. 2009 war er Stipendiat an der Akademie Schoss Solitude. Zurzeit lehrt er an der ETH Zürich „Kunst + Architektur” und 2010 hat er die Leitung des aut - Architektur und Tirol - in Innsbruck übernommen, wo auch seine Ausstellungsserie aut.raumproduktion zu sehen war. Seit Juni 2011 ist Matthias Böttger Kurator des DAZ in Berlin.
Vortrag: Wo wir gemeinsam etwas tun können? WIR?
Termin: Sa., 25. Februar, 19.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
zur Anmeldung
Links:
www.raumtaktik.de
Dellbrügge & de Moll
Dellbrügge & de Moll setzen sich mit gebauter Umwelt und ihrer Wirkung auf das Zusammenleben auseinander. Sie entwickeln kontextbezogene Projekte und diskursive Situationen. Dabei befragen sie auch die Bedingungen von Partizipation, die Parameter von Kommunikation und die Rolle, die Künstlern in diesen Zusammenhängen zugeschrieben wird.
Workshop: voice over
Termine: Mo. 20. - Fr. 24. Februar, 10.00-13.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
zur Anmeldung
Links:
www.workworkwork.de
Hanno Depner
Hanno Depner entwickelte an der Grenze von Literaturwissenschaft, Philosophie, Didaktik und Design den Buch-Bausatz «Kant für die Hand. Die „Kritik der reinen Vernunft” zum Basteln und Begreifen». Er leitete fünf Jahre lang das Lektorat des Internationalen Literaturfestivals Berlin und schrieb für Kulturinstitutionen sowie Print- und Onlinemedien.
Zurzeit forscht er an der Interdisziplinären Fakultät Rostock über Text- und Denkstrukturen, Versinnbildlichung, Übersicht und Raum.
Er ist Beiratsmitglied des Philosophiemuseums DenkWelten.
Vortrag: Kant für die Hand: Bastelperformance mit Kant-Crashkurs
Termin: So. 19. Februar, 17.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Thorsten Goldberg
Thorsten Goldberg lebt als bildender Künstler in Berlin. Er realisierte europaweit Projekte im öffentlichen Raum und lehrte an den Kunstakademien in Münster, München, Linz und zuletzt als Professor für Kunst und Medien in Kiel. Als Mitglied diverser Gremien für Kunst im öffentlichen Raum ist er an Auswahl und Organisation von Wettbewerben und an Dokumentations- und Archivierungsprojekten von Kunst im öffentlichen Raum beteiligt. Thorsten Goldberg ist Mitglied des Beratungsausschusses
Kunst in Berlin, Sprecher des Büros für Kunst im öffentlichen Raum des Kulturwerks des BBK Berlin und ist Initiator und Mitherausgeber von »Public Art Wiki, eine gedachte Bibliothek«, des Internetlexikons zu Kunst im öffentlichen Raum.
Moderation: Abschlusspodium
Termin: So. 26. Februar, 15.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Stephanie Hanna
Die bildende Künstlerin Stephanie Hanna bietet seit 2005 mit verschiedenen praktischen, künstlerischen Workshops auf der Basis von Street Art und Graffiti Menschen ab 50 Jahren Möglichkeiten an, neue visuelle Ausdrucksmöglichkeiten für sich zu entdecken. In der gemeinsamen Arbeit werden (auch die eigenen) Vorurteile hinterfragt. Über die Jahre hat sich aus den regelmäßig Teilnehmenden eine kontinuierliche und doch offene Gruppe gebildet.
Von der praktischen Arbeit ausgehend werden gesellschaftliche Fragen thematisiert, z.B.
– Wer bestimmt die Gestaltung von öffentlichem Raum, und welchen Einfluss hat diese?
– Wie können wir uns und unsere Vorstellungen und Wünsche öffentlich sicht-, hör-, erlebbar machen?
– Wie kann ein gemeinsamer Raum auch bei unterschiedlichen ästhetischen Vorstellungen mit- und nebeneinander gestaltet werden?
In der Präsentation stellen Stephanie Hanna und Teilnehmende des Projekts einige der Workshopkonzepte exemplarisch vor, mit anschließender Diskussion
Workshop: Senior Street Art
Termin: Sa, 25. Februar 2012, 17.30 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit
setzt sich für eine kreative Kultur der nachhaltigen Stadtentwicklung ein und arbeitet mit engagierten Partnern und wechselnden Kooperationen daran, den Lebensraum in der Stadt qualitativ zu verbessern. Seit 2003 kommuniziert und unterstützt der Verein durch Projektbörsen und Netzwerkveranstaltungen wie den EXPERIMENTDAYS und der Internetdatenbank WOHNPORTAL Berlin. Veröffentlichungen und diversen Veranstaltungsformaten untersuchen und fördern die Potenziale selbstorganisierter und partizipativer Initiativen sowie städtische Akteure aus einer Vielzahl gesellschaftlicher Bereiche wie Kunst und Kultur, Soziales und Nachhaltigkeit, Wissenschaft und lokale Ökonomie.
id22 bietet mit den Stadtführungen zu Fuß und per Fahrrad eine Entdeckungsreise durch die vielfältigen Kulturen der nachhaltigen Stadtentwicklung. Kreative Workshops und Gespräche können die Touren ergänzen und vertiefen die Inhalte kommunikativ wie sinnlich. Das Angebot richtet sich an interessierte Berliner und neugierige Touristen aus Deutschland und anderswo – mit und ohne Vorwissen – als auch an Bildungsreisende wie Schüler, Studenten oder Akademiker gleichermaßen. Die Touren werden auf Anfrage für Gruppen durchgeführt und lassen sich thematisch auf individuelle Interessen ausrichten.
creative sustainability tours
Termine: So., 19. Februar, 14.00 Uhr und So. 26. Februar 12.00 Uhr
Treffpunkt: Freies Museum Berlin
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Folke Köbberling
Folke
Köbberling, 1969 in Kassel geboren, und Martin Kaltwasser, 1965 in Münster geboren,
leben und arbeiten in Berlin. Die Künstler verwenden in ihren Arbeiten
häufig Restmaterialien, die sie aus Schuttcontainern auf den Baustellen
der Städte zusammen suchen, also alles, was im andauernden Stadtumbau
verbraucht, verschlissen oder weggeworfen wird. Sie speisen so die Reste der
Planungsprozesse in neue Gestaltungen wieder ein. Das Künstlerduo begreift
die Stadt nicht als lineare Entwicklung zu einem festgeschriebenen Idealzustand,
sondern als Prozess des dauernden Wandels.
Vortrag: Ästhetik des Widerstands
Termin: Do, 23. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Stefan Krüskemper
Die
kollaborativ und partizipativ angelegten Projekte von Stefan Krüskemper
verhandeln gesellschaftliche und kontextbezogene Fragestellungen mit den Mitteln
der Kunst. Formate der medienübergreifenden Arbeiten sind situative Interventionen
und ortsspezifische Installationen. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bilden die
Themenfelder »Arbeit, Tätigsein, Gemeinsinn«. Stefan Krüskemper
ist Mitinitator der Citizen Art Days.
Kunstaktion: Superconstellation
Termin: Mi, 22. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Pia Lanzinger
Pia Lanzinger wendet sich in ihren Projekten aktuellen politischen wie kulturellen Erscheinungen zu. Besonders interessiert sie sich für die Wechselwirkungen zwischen globalen Strukturen und lokalen Phänomenen. Sie beschäftigt sich mit Raumkonzepten und untersucht Strukturen des öffentlichen Raums ebenso wie private Wohn-arrangements oder Stadt- und Wohnarchitekturen. Ihre interaktiven Aktionen, Installationen, Videos und fotografischen Arbeiten analysieren narrative Verfahren der individuellen und kollektiven Selbstvergewisserung und versuchen dadurch die fragilen Konstruktionen von Identitäten sichtbar zu machen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Projekten im öffentlichen Raum. Dabei setzt sie sich mit dem aktuellen Wandel des Urbanen auseinander und macht ihn zum Gegenstand künstlerischer Analyse.
»Ich kenne kaum eine Künstlerin die so unmittelbar in das Leben von Bürgern an einem Ort einsteigt wie Pia Lanzinger. Sie ist eine Forscherin der Lebensverhältnisse und eine Aktivistin der Kunst. Ob soziale, politische, historische oder kulturelle Gegebenheiten, Pia Lanzinger spürt sie mit investigativer Energie auf.« Martin Köttering, Präsident der Hochschule für bildende Künste Hamburg
Workshop: Partizipatorische Kunstpraxis als performative Kritik
Termin: Mo., 20. Februar, 19.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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María Linares
Linares interessiert sich für Zwischenmenschliches, sowohl
in der eigenen Kunstproduktion wie auch in den Projekten, die sie organisiert und kuratiert. Ihr geht es ihr nicht nur um die
Menschen, die freiwillig in ausstellungen gehen, sondern auch besonders um solche, die sie unter freiem
Himmel überraschen kann. Die Projekte vollziehen sich in der konkreten Zusammenarbeit mit ihnen, d.h. in dem
Austausch und in der aktiven Teilnahme von Ausstellungsbesuchern oder Passanten.
María Linares ist Mitinitatorin der Citizen Art Days.
Kunstaktion: Schwarzarbeiter in Zusammenarbeit mit kunst und kochen.
Termin: So, 19. Februar, 20.00 Uhr und Samstag, 25. Februar 2012, 20.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Dr. Elfriede Müller
Büro für Kunst im öffentlichen Raum
Das
Berliner Büro für Kunst im öffentlichen Raum initiiert und fördert
transparente Wettbewerbe für Kunst im öffentlichen Raum. Es betreibt
ein umfangreiches Künstlerarchiv, berät und unterstützt die öffentliche
Verwaltung, Architekten, Bauherren und vor allem Künstlerinnen und Künstler
bei ihren Projekten und Wettbewerben. Ziel der Arbeit ist
es, Raum für
die Kunst zu erschließen und Künstlerinnen und Künstler in
ihrer beruflichen Perspektive zu stärken. Das Büros für Kunst
im öffentlichen Raum gibt die jährlich erscheinende Zeitung »Kunststadt
Stadtkunst« heraus.
Vortrag: Henri Lefèbvre und die Revolution
der Städte.
Termin: Samstag, 25. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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apl Prof. Niko Paech
Niko Paech ist ein deutscher Volkswirtschaftler und seit 2010 Gastprofessor
am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt (Akronym: PUM) an der UniversitätOldenburg.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Umweltökonomik,
der Ökologische Ökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung. Paech
bezeichnet als Postwachstumsökonomie ein Wirtschaftssystem, das zur
Versorgung des menschlichen Bedarfs nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen
ist, sondern sich durch Wachstumsrücknahme auszeichnet.
Vortrag: Postwachstumsökonomie
Termine: Freitag, 24. Februar 2012, 17.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
Platoniq
Platoniq
ist der Hauptförderer der Kollektivfinanzierungsplattform Goteo.org. Die
Gruppe gründete 2011 die Stiftung »Fuentes Abiertas« (Offene
Quellen), die die Plattform mit dem Ziel betreibt, freies Wachstum, Information
und offene Quellen in der zivilen Gesellschaft, in Unternehmen und in öffentlichen
Institutionen zu unterstützen.
Seit 2001 initiiert Platoniq Projekte, in denen die soziale Nutzungen von ICTs (Information and Comunication Tecnologies) und die Arbeit im Netzwerk zur Unterstützung von Kommunikation, Selbstbildung und Mitwirkung. Jedes Jahr erprobt Platoniq innovative Informatikanwendungen und Methodologien und veröffentlicht urheberfreie Ressourcen, die von sozialen und kulturellen Organisationen in Europa und Lateinamerika benutzt werden.
Seit 2003 ist Platoniq eine Entität, die mit dem „Centro de Cultura Contemporánea de Barcelona” zusammen arbeitet und in den letzten Jahren, hohe Auszeichnungen für ihre Pionierarbeit im Design von Werkzeuge für Bürgerbeteiligung und für kulturelle Innovation erhielt. Zu ihren bekanntesten Projekten zählen »Burn Station«, ein System zur Verteilung von Copyleftmusik (2004), der öffentliche Server für Netz-Radio »OpenServer« (2005), die Tauschplattform »Banco Común de Conocimientos« (Bank of Common Knowledge) (2006), das Schwarze Brett für audiovisuelle Ankündigungen »S.O.S.« (2009) und die Methodologienplattform für kollektives Lernen und Arbeiten »Youcoop.org«.
Workshop: »Das Gemeingut finanzieren« (crowdfunding
the commons)
(Dieses Workshop findet auf Englisch statt!)
Termine: Do. 23. Februar, 17.00-18.30 Uhr, Fr. 24. Februar, 11.00-14.00 und 15.00-18.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Kerstin Polzin
Das Entwickeln und Erforschen von eigenen Formen der Kommunikation, die Arbeit mit und an den gesellschaftlichen Zustandsräumen, ist die Grundlage aller Projektformate und Kooperationen Kerstin Polzins. Das Vermitteln von Kunst als gesellschaftliche Sprache und die Aktivierung und Aneignung künstlerischen Handelns der Beteiligten der Projekte stehen dabei in einem besonderen Fokus. Seit 2005 arbeitet sie mit Anja Schoeller unter dem Label zwischenbericht an nationalen und Internationalen Ausstellungen und Projekten. Mit Stefan Krüskemper arbeitet sie seit 2009 an der Intervention Superconstellation, die sich mit Fragen der Arbeit und der Gesellschaft auseinandersetzt.
Kerstin Polzin ist Mitinitatorin der Citizen Art Days.
Kunstaktion: Superconstellation
Termin: Mi, 22. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Reinigungsgesellschaft
Die
RG agiert seit 1996 als Projektgruppe an der Schnittstelle von Kunst und
Gesellschaft. Die Akteure der RG sehen die Widersprüche einer Gesellschaft
im Strukturwandel als Ausgangspunkt ihrer Arbeit. In den Projekten werden Interventionen
und Kooperationen der Bereiche Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft
modellhaft erprobt.
Workshop: Politiken
des Raumes – Strategien
und künstlerisches Handeln
Termine: Di., 21. Februar, 19.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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Shelley Sacks
Shelley Sacks, geb. in Südafrika, wohnhaft in Oxford, erforschte als
Schülerin und später Mitarbeiterin von Joseph Beuys seine Ideen der
sozialen Skulptur und die Beziehung von Imagination und transformativen Prozessen.
Sie arbeitet seit über 30 Jahren in ver- schiedenen Kontexten an praktischer
sozialer Entwicklung und zivilgesellschaftlichen Prozessen. Sie ist überzeugt,
dass es möglich und notwendig ist, ein wirklich interdiszi- plinäres
Verständnis zu erlangen, und dass moralische Intuition dafür am wichtigsten
ist. In Berlin plant sie ein »Earth Forum« zu initiieren.
Workshop: Earth Forum
(Dieser Workshop findet auf Deutsch und Englisch statt!)
Termine: Täglich vom Mo. 20. - Fr. 24. Februar, 10.00-13.00 Uhr und 14.00-17.00
Uhr. Trainings: Sa. 25. Februar 10.00-13.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr, So. 26.
Februar 10.00-13.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin u.a.
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Juliane Wedell
1978
geboren in Leipzig. Studium der Freien Kunst an der Bauhaus Universität
Weimar. Diplom Januar 2005. Teilnahme am Advanced Course of Visual Arts der
Fondazione Ratti in Como, Italien. Teilnahme an verschiedenen Ausstellungen
in Como, Milano, Berlin.
Workshop: Künstlerische
Recherche über verschiedene Aktivitäten aus dem Bereich der Schattenwirtschaft
im Raum Berlin-Kreuzberg
Termine: Sa, 25. Februar 2012, Ab 10.00 Uhr
Ort: Öffentlicher Raum
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Simone Zaugg und Pfelder
Organisatoren des Kunstprojektes „Kurt-Kurt | Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit”
Workshop: Kurt-Kurt. Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit. Projekte für den öffentlichen Raum
Termin: Fr., 24. Februar, 19.00 Uhr
Ort: Freies Museum Berlin
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