Künstler


anders tun

Anders tun nennen sich die künstlerischen Projekte einer Berliner Arbeitsgruppe, die mit neuen Formaten des Miteinanders und des Dialogs experimentieren. Verhandelt werden Fragen zu Tun und Tätigsein in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Anders tun ist aktuell ein Spiel. Vielleicht könnte man es auch eine andere Art von Gespräch nennen, oder eine ungewöhnliche Art seine Gedanken zu ordnen. In jedem Fall bietet Anders tun eine spielerische Gelegenheit sich über Fragen seines Tuns und Tätigseins Gedanken zu machen. Im Zusammenspiel mit anderen Teilnehmenden kann ein gemeinsamer Prozess des Denkens entstehen, der Anregungen über die persönliche Situation hinaus bietet und eine greifbare Utopie einer gelingenden Zukunft entwirft.

Christiane ten Hoevel und Michaela Nasoetion vertreten das Projekt stellvertretend für die Arbeitsgruppe und nehmen am Bürgercampus teil..

Mehr zu Christiane ten Hoevel
Mehr zu Michaela Nasoetion

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Annelinde Kirchgaesser

Annelinde Kirchgaesser (Leverkusen, 1990; wohnhaft in Oxford) studierte Freie Kunst in den Niederlanden und absolvierte anschliessend einen Master in Sozialer Plastik an der Oxford Brookes University bei Prof. Shelley Sacks. Aktuell unterrichtet sie dort in Teilzeit, zusammen mit Prof. Sacks, Wolfgang Zumdick und Markus Stefan. Seit 2013 arbeitet sie in der damit verbundenen Social Sculpture Research Unit, und desweiteren seit 2015 in der University of the Trees. Annelinde ist interdisziplinäre Künstlerin und Forscherin und lebt und arbeitet zusammen mit Markus Stefan.

www.anne-linde.com
www.social-sculpture.org
www.universityofthetrees.org

Earth Forum
Termine: Montag, 31. August 2015 : 14:00 - 17:00
Ort: -Wird den Teilnehmer*innen bekanntgegeben


Benjamin Kafka

Benjamin Kafka ist Mitbegründer von Impuls, der Agentur für angewandte Uto- pien e.V., die sich auf die Begleitung von transformativen Lernprozessen hin zu einer nachhaltigen und demokratischen Gesellschaft konzentriert. Er arbeitet seit einigen Jahren mit der Theorie U, zuletzt auch als Mitarbeiter des von Otto Scharmer gegründeten »Presencing Institute«. Er ist Koautor der »Toolbox Leadership for Global Responsibility«, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die wesentlich von der Theorie U inspiriert ist.

Presencing - Das Vereinigungsdenkmal, aus der Zukunft gedacht
Termine: Dienstag, 01. September 2015 : 10:30 - 18:30
Ort: -Podewil


Christa Wilhelmine Lösel

Christa Wilhelmine Lösel
geboren 1955 in Nürnberg
Kunststudium an der AdBK Nürnberg von 1993 – 1999
Assistentin bei den Professoren H. Herpich (Textilkunst) und W. Knaupp (Freie Malerei)
lebt und arbeitet dort als Kunstlehrerin an einer Realschule.
Ihre Kunstfigur WILHELMINE war dort sieben Jahre in den Schulalltag implantiert.
www.wilhelmineistda.de
Das Projekt
„WILHELMINE – DIE FRAU DIE IMMER ROTE SACHEN NÄHT“
Performance – Aktion - Installation - Objekt
entwickelt sich seit 1995, in den letzten Jahren ist WILHELMINE
ausschliesslich mit der Idee beschäftigt, dass der Freiheitsbegriff neu definiert werden müsste:
www.libertyneedsanewdress.com
Um ungestört daran arbeiten zu können, hat sie sich vor einiger Zeit
auf die Insel der Träume zurückgezogen.
www.chronos-somnium-kunstprojekt.de
Vielleicht kommt sie ja nach Berlin ….

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Christiane ten Hoevel

Christiane ten Hoevels lehrende Tätigkeit gewinnt immer größeren Einfluss auf ihre künstlerische Arbeit. Beim Lehren kommt es nicht darauf an, möglichst viel Wissen zu vermitteln, sondern für die Entstehung von Räumen zu sorgen, in denen künstlerisches Tun Wissen schafft. Dazu gehört ein genaues Hinhören und ein wertfreies Schauen, das allein danach trachtet, noch nicht gedachte Möglichkeiten zu entdecken. Dazu kommt: Wir lernen nicht von Methoden, sondern von Menschen. Auf dieser Folie war es ein naheliegender Schritt, eine Gesprächsform zu entwickeln, die sowohl wertfreies Wahrnehmen als auch vielfältige, kreative Ausdrucksformen zusammenbringt und im gemeinsamen Erleben etwas Neues gebiert. Heraus kam der Eranosdialog.

Christiane ten Hoevel ist Mitglied der Arbeitsgruppe anders tun.

Mehr Informationen: www.anderstun.info

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Constance Cremer

Constance Cremer ist seit 06/2014 Geschäftsführerin der STATTBAU GmbH (gemeinsam mit Marion Schuchardt) Als Architektin, Multimediadesignerin und Zertifizierte Sachverständige für Grundstückswertermittlung wirkt sie seit 2001 bei STATTBAU mit und engagiert sich in der FAN-Konferenz für die Anliegen der Bezirkseinwohner*innen.

Constance Cremer beteiligt sich an der Podiumsdiskussion »Demokratie mitgestalten!«

Demokratie mitgestalten!
Termine: Sonnabend, 05. September 2015 : 19:00 - 21:00
Ort: -Radialsystem V, Deck


Diana Aman

Diana Aman ist seit bald 7 Jahren aktiv im Vorstand der Bürgeriniative Grundeinkommen e. V. Berlin. Dabei begleitet sie seit 3 Jahren die Aktionen von Ralph Boes im Kampf für die Wiedereinsetzung der Grundrechte, sowie die Abschaffung der Kürzungspolitik innerhalb des Sozialsystem. (Hartz-IV Sanktionen). Nach ihrem Studium der Philosophie, Soziologie/Psychologie und einer Weiterbildung zur Trainerin/Dozentin war sie mehrere Jahre freiberuflich in verschiedenen Bereichen der wissenschaftlichen Assistenz, Moderation und Beratung tätig. Derzeit promoviert sie zum Thema Arbeitsethos/Ivan Illich und unterstützt das aktuelle "Sanktionshungern" von Ralph Boes.

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Dorothee Meyer-Gerlt

Dorothee Meyer-Gerlt hat Architektur und Philosophie studiert, ist Geomantin und Mutter von 3 Kindern. 2006 gründete sie die Planungswerkstatt „Neue Wege des Planens und Bauens“. In diesem Werkraum formen die Träume, Bedürfnisse und Visionen der zukünftigen Bewohner und die Besonderheiten, die Geschichten und die Atmosphäre des Grundstückes die Architektur des Bauwerks. Ziel ist sich der individuellen Kriterien des Sich-Zuhause-Fühlens bewusst zu werden und aus diesem inneren Wissen heraus zu bauen.
www.meyer-gerlt.de

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Dr. Elfriede Müller

Dr. Elfriede Müller ist Leiterin des Berliner »Büro für Kunst im öffentlichen Raum«. Das Büro initiiert und fördert transparente Wettbewerbe für Kunst im öffentlichen Raum. Es betreibt ein umfangreiches Künstlerarchiv, berät und unterstützt die öffentliche Verwaltung, Architekten, Bauherren und vor allem Künstlerinnen und Künstler bei ihren Projekten und Wettbewerben. Ziel der Arbeit ist es, Raum für die Kunst zu erschließen und Künstlerinnen und Künstler in ihrer beruflichen Perspektive zu stärken. Das Büros für Kunst im öffentlichen Raum gibt die jährlich erscheinende Zeitung »Kunststadt Stadtkunst« heraus.

Demokratie mitgestalten!
Termine: Sonnabend, 05. September 2015 : 19:00 - 21:00
Ort: -Radialsystem V, Deck


Dr. Michaela Selling

Jahrgang 1959, geb. in Gotha
Studium Altertumswissenschaften/Germanistik an Universität Leipzig 1977 bis 1981
Promotion Römische Geschichte 1984
Lehrtätigkeit Altertumswissenschaften an Universität Rostock von 1984 bis 1991
Stadverwaltung Rostock , Büroleiterin Oberbürgermeister 1991 bis 1995
Leiterin Untere Denkmalschutzbehörde seit 1995
postgraduales Studium Denkmalpflege/ Altbauinstandsetzung an Technischen Universität Dresden 1995 bis 1997
Direktorin Städtischen Museen seit 2000
Amtsleiterin Kultur, Denkmalpflege, Museen seit 2013

Demokratie mitgestalten!
Termine: Sonnabend, 05. September 2015 : 19:00 - 21:00
Ort: -Radialsystem V, Deck


Flavia Vivacqua

Die 1975 geborene Künstlerin, Dozentin und soziokulturelle Gestalterin von Nachhaltigkeit lebt und arbeitet in São Paulo. Sie berät und vermittelt mit der von ihr gegründeten und geleiteten Agentur »Nexo Cultural«, wobei ihr Fokus auf koproduktiven Arbeitsprozessen, der Entwicklung und Stärkung der Fähigkeit von Gemeinwesen, Krisen zu bewältigen (community resiliency) sowie der Förderung von lokalen regenerativen Entwicklungen liegt.

Flavia Vivacqua studierte darstellende Kunst an der Theaterschule Célia Helena in Macunaíma und der Scuola Internazionale Dell’attore Commica in Italien sowie bildende Kunst an der University Belas Artes in São Paulo. Sie ist Initiatorin zahlreicher Festivals, unter anderen zusammen mit Luciana Costa dem Festival für kollaborative Kunst und Kultur »ReverberAções«, das seit 2004 alle zwei Jahre in Brasilien stattfindet. Es handelt sich um ein partizipatorisches und kostenfreies Festival, das Künstler und Kulturschaffende der Öffentlichkeit vorstellt und einen Dialog mit unterschiedlichen Fachleuten aus anderen Sparten und Wissensbereichen herstellt. Der Schwerpunkt liegt in der Stärkung der bildenden Kunst und der kollaborativen Kultur.

Weitere Informationen:
www.nexocultural.com.br

Vereinigungsdenkmal: Künstlerpräsentationen und Podiumsdiskussion
Termine: Freitag, 04. September 2015 : 17:00 - 21:00
Ort: -Radialsystem V, Deck


Hans Heim

Hanns Heim beteiligt sich am Bürgercampus und präsentiert das gemeinsam mit den Citizen Art Days entstandene Projekt »Astrogarten«.

Noch hat die Vorstellung von (teilweiser) Selbstversorgung in der Stadt kaum Stellenwert in der Politik und in der Verwaltung, auch nicht bei Architekten und Stadtplanern. Planung von unten ist angesagt. Hanns Heim engagiert sich für die Entstehung von Orten, an denen Selbstversorgung möglich wird.

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Hergen Wöbken

Hergen Wöbken ist Geschäftsführer des Instituts für Strategieentwicklung (IFSE), das er im Jahr 2003 an der Universität Witten/Herdecke gründete. Seitdem bearbeitet er mit seinem interdisziplinären Team Themen an Schnittstellen von Wirtschaft, Kultur und Politik. Bereits zu Studienzeiten hatte Wöbken mit Kommilitonen das Forschungsprojekt »oeconomenta« initiiert, das sich in Seminaren und Projekten mit der Wechselbeziehung zwischen Kunst und Wirtschaft auseinandersetzte. Seit dem Umzug nach Berlin im Jahr 2007 hat das IFSE zwei Studien und mehrere Artikel zur Gegenwartskunst in Berlin sowie die erste Studie über Kunstgalerien in Deutschland veröffentlicht.

Hergen Wöbken hat zahlreiche Artikel zu Demokratie und Partizipation geschrieben und Vorträge gehalten. Themen seiner Auseinandersetzung sind Demokratie in der Internetgesellschaft, Partizipation und Liquid Democracy.

Hergen Wöbken beteiligt sich am Bürgercampus

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Hildegard Kurt

Hildegard Kurt (www.hildegard-kurt.de ) ist promovierte Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Mitbegründerin des »und.Instituts für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V.« (und.Institut) in Berlin. Einst Pionierin in Sachen Kultur und Nachhaltigkeit, verbindet sie derzeit theoretisch wie auch in Praxisformaten das erweiterte Verständnis von Kunst - "jeder Mensch ein Künstler" (Beuys) - mit dem Paradigma Lebendigkeit. Ihre jüngsten Bücher sind Die rote Blume. Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels (mit Shelley Sacks, 2013) und Lebendigkeit sei! Für eine Politik des Lebens. Ein Manifest für das Anthropozän (mit Andreas Weber, 2015).

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Joerg Mitzlaff

Jörg Mitzlaff ist ein Social Software Engineer, der sich der Idee einer offenen demokratischen Beteiligungsgesellschaft verschrieben hat. Im Jahr 2010 hat er die Online-Petitionsplattform openPetition ins Leben gerufen.

Seit 2012 ist er Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer der openPetition gemeinnützige GmbH. Geboren in Berlin, studierte er an der TU Berlin von 1990 bis 1995 Informatik. Danach verbrachte er viele Jahre in der Internet- und Medienwelt u.a. bei Infoseek, eBay und idealo.

Er sieht sich als Teil der digitalen Gesellschaft und setzt sich gegen Softwarepatente und für Netzneutralität, Datenschutz und Open Data ein.

Als Initiator des openDemokratie Stammtischs in Berlin macht er sich darüber Gedanken, wie sich parlamentarische und direkte Demokratie zu einer neuen Beteiligungsdemokratie weiterentwickeln lassen.

Neue Ansätze skalierbarer, deliberativer Politik werden auf openPetition auf Ihre Tauglichkeit hin untersucht, bis sie die Kriterien für eine echte Teilhabe am politischen Willensbildungsprozess bewiesen haben.

Jörg Mitzlaff lebt mit seiner Frau und 2 Kindern in der Schorfheide, nördlich von Berlin. Er engagiert sich in seiner Community als Vorsitzender des örtlichen Bürgervereins.

Demokratie mitgestalten!
Termine: Sonnabend, 05. September 2015 : 19:00 - 21:00
Ort: -Radialsystem V, Deck


José Contreras Aguad

José Contreras Aguad ist Architekt aus Chile (Universidad de Chile/ 2007) mit Diplom in “Integrierte Stadtplanung und Management” (Pontificia Universidad Católica de Chile/ 2010). Er hat für verschiedene Stadtprojekte mit Betonung auf Bürgerbeteiligung und Social Design gearbeitet, unter anderem für „Quiero mi Barrio“ (2008-2011), den Wiederaufbau der Stadt Talca PRETALCA (2010) und den Park „Juan Pablo
II“ (2012). Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Architekt für sein Studio „Cnt-A“ zwischen Chile und Deutschland, als Leiter des Stadtpädagogik-Projekts „Ludopolis“ und als Herausgeber der
lateinamerikanischen Plattform für innovative städtische Projekte „Ideopolis“.
cnt-a.net
ludopolis.de
ideopolis.org

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Karsten Michael Drohsel

Karsten Michael Drohsel (Dipl.-Ing. der Stadt- und Regionalplanung) arbeitet als Projektentwickler im Bereich Wissensmanagement und betreibt ein Büro für Stadtforschung, experimentelle Raumpraxis und urbane Bildung. Er ist Gründer der Mobilen Universität und des Stuttgarter Joseph Süß Oppenheimer-Archivs. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sensueller Städtebau und Erinnerungskultur.
Aktuell beschäftigt er sich mit Fragen zum Denkmalbegriff und zur Demokratisierung von Erinnerungsprozessen, die er aufbauend auf eine fundierte Kritik gegenüber Lücken in den gängigen Gedächtnis- und Erinnerungskonzepten stellt und unter Zuhilfenahme von zeitgenössischen Projekten der Erinnerungsarbeit in einen konstruktiven Diskurs überführt.
Zentrales Moment seines aktuellen Buches, das im Oktober bei transcript erscheinen wird, ist die Frage nach der Übersetzung und Übergabe von Erinnerungen an Orten, an denen Erinnerungen aufscheinen bzw. sich festmachen lassen. Zur Methodisierung eines neuen individuell praktizier- und erlebbaren lokalen Erinnerns hat er eine Sozialfigur - den Souveneur - entwickelt. Diese neue Form der ephemeren Erinnerungstätigkeit bezieht individuelles und kollektives Erinnern in den bislang geführten Gedächtnis- und Erinnerungsdiskurs ein und arbeitet die Potentiale beider Modi heraus, ohne sie zu bedingen.

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Lena Skrabs

Lena Skrabs ist 1990 in Hamburg geboren. Nach einem Studium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft studiert sie das Masterprogramm Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien an der Bauhaus Universität Weimar.

Ihre Arbeiten vereinen unkonventionelle Methoden, die Überraschung und Irritation auslösen und sich oft erst auf den zweiten Blick in vollem Ausmaß zu erkennen geben. Die künstlerische Freiheit nutzt sie als Mittel, die Grenzen des Möglichen zu erweitern. So versucht sie in ihrer letzten Arbeit mittels Crowdfunding zehn Milliarden Euro zu sammeln, um zum Mond zu fliegen und dort die sechs amerikanischen Flaggen zu entfernen.
www.visionbakery.com/freethemoon

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Libia Castro & Ólafur Ólafsson

Libia Castro (Spanien) & Ólafur Ólafsson (Island) begannen ihre Zusammenarbeit im Jahr 1997 in den Niederlanden. Sie leben in Berlin und Rotterdam. Ihre Arbeit ist interdisziplinär und soziopolitisch engagiert. Sie kann als eine laufende Untersuchung gesehen werden über die Art und Weise wie das Leben, die Gesellschaft und das Individuum durch sozioökonomische, kulturelle und politische Faktoren beeinflusst werden. Asymmetrie ist ein Leitprinzip in ihren multimedialen und interventionistischen Arbeiten, die oft Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Emanzipation angehen, indem sie die Unterdrückten und das autoritative Subjekt sowie die Emanzipation abbilden. Zu ihren Werken gehören die Projekte der laufenden Kampagne »Your Country Doesn´t Exist« und »ThE riGHt tO RighT/WrOnG«.

Das Künstlerduo Libia Castro & Ólafur Ólafsson vertrat den isländischen Pavillon auf der 54. Biennale von Venedig im Jahr 2011, kuratiert von Ellen Blumenstein, und gewann 2009 den Prix de Rome in den Niederlanden. Unter ihren Einzelausstellungen sind Asymmetry -Libia Castro & Ólafur Ólafsson , von Adam Budak, TENT Rotterdam (2013) und Your Country Doesn´t Exist, Libia Castro und Ólafur Ólafsson, kuratiert von Juan Antonio Álvarez, CAAC Sevilla (2012). Unter ihren Gruppenausstellungen sind You Imagine What You Desire, 19. Biennale von Sydney (2014), Take Liverty!, Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst in Oslo (2014), Selected Artists, nGbK -Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (2013), The Unexpected Guest, 7. Liverpool Biennale (2012), Favoured Nations, Momentum 5th Nordic Biennial of Contemporary Art (2009) und Principle Hope, Manifesta 7, Europäische Biennale (2008).

Libia Castro & Ólafur Ólafsson beteiligen sich an den Citizen Art Days 2015 mit einer Zeitungsausgabe von »ThE riGHt tO RighT/WrOnG« und »The Partial Declaration of Human Wrongs«, die im Radialsystem V zum Vereinigungsdenkmal 2040 ausgestellt werden.

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Markus Stefan

Markus Stefan (Rosenheim, 1986; wohnhaft in Oxford) studierte Freie Kunst in den Niederlanden und absolvierte anschliessend einen Master in Sozialer Plastik an der Oxford Brookes University bei Prof. Shelley Sacks. Aktuell unterrichtet er dort in Teilzeit, zusammen mit Prof. Sacks, Wolfgang Zumdick und Annelinde Kirchgaesser. Seit 2013 arbeitet er in der damit verbundenen Social Sculpture Research Unit, und desweiteren seit 2015 in der University of the Trees. Markus ist interdisziplinärer Künstler und Forscher und lebt und arbeitet zusammen mit Annelinde Kirchgaesser.

www.markusstefan.com
www.social-sculpture.org
www.universityofthetrees.org

Earth Forum
Termine: Montag, 31. August 2015 : 14:00 - 17:00
Ort: -Wird den Teilnehmer*innen bekanntgegeben


Michaela Nasoetion

Michaela Nasoetion entwickelt - als Künstlerin und Visionärin - ästhetische Tools, mit denen sie Handlungs-, Imaginations- und Dialogräume schafft, die den Teilnehmenden einen besonderen Austausch und ein ko-kreatives Tun ermöglichen. Typische Formate ihrer medienübergreifenden Arbeiten sind partizipative Installationen, situative Aktionen und ko-laborative Workshops.

Michaela Nasoetion ist Mitglied der Arbeitsgruppe anders tun.

Mehr Informationen: www.anderstun.info

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Oliver Ressler

Oliver Ressler, geboren 1970 in Knittelfeld, Österreich, lebt und arbeitet in Wien. 1989–1995 Hochschule für angewandte Kunst, Wien

Oliver Ressler ist ein Künstler und Filmemacher, der Installationen, Arbeiten im Außenraum und Filme zu Themen wie Ökonomie, Demokratie, Klimawandel, Widerstandsformen und gesellschaftlichen Alternativen realisiert.
Im Laufe der Jahre hat er mit den KünstlerInnen Zanny Begg (Sydney), Ines Doujak (Wien), Martin Krenn (Wien), Carlos Motta (New York), Gregory Sholette (New York), David Thorne (Los Angeles) und dem Politikwissenschaftler Dario Azzellini (Caracas/Berlin) zusammen gearbeitet.
Oliver Ressler hatte Einzelausstellungen in großen Kunstinstitutionen, darunter das Berkeley Art Museum USA, Platform Garanti Contemporary Art Center in Istanbul, Museum of Contemporary Art in Belgrad, Centro Cultural Conde Duque in Madrid, Bunkier Sztuki Contemporary Art Gallery in Krakau, der Kunstraum der Universität Lüneburg, Kalmar Art Museum in Schweden, Alexandria Contemporary Arts Forum in Ägypten, The Cube Project Space in Taipei, Wyspa Institute of Art in Danzig und LENTOS Kunstmuseum Linz.

Ressler nahm an über 250 Gruppenausstellungen teil. Unter anderem 2014 im Museo Reina Sofía in Madrid, SALT Beyoğlu in Istanbul, Espai d’art contemporani de Castelló in Spanien; 2013 im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco, Castello di Rivoli in Turin, Museum of Contemporary Art in Krakau,Lofoten International Art Festival – LIAF in Norwegen, International Contemporary Arts Festival in Riga, Steirischer Herbst in Graz, ZKM in Karlsruhe; 2012 bei Kadist Foundation in Paris, Artspace in Sydney, Tirana Architecture Week, DOX Center for Contemporary Art in Prag; 2011 im Van Abbe Museum in Eindhoven, MASSMoCA in North Adams, USA, Museum of Contemporary Art Vojvodina in Novi Sad, Centro Andaluz de Arte Contemporáneo – CAAC in Sevilla, Museo de Arte Carrillo Gil in Mexico Stadt; 2010 im National Museum of Contemporary Art in Athen, Raven Row in London, Nottingham Contemporary, Overgaden in Kopenhagen und Museum Berardo Collection in Lissabon.

Oliver Ressler war darüber hinaus an den Biennalen in Prag (2005), Sevilla (2006), Moskau (2007), Taipei (2008), Lyon (2009), Gyumri (2012), Venedig (2013), Athen (2013), Helsinki (2014), Marrakesch (2014) und Quebec (2014) beteiligt.

Schon Jahre vor der Finanz- und Ökonomiekrise 2008 betrieb Ressler Forschungen in Bezug auf Alternativen zum Kapitalismus, Alternative Economics, Alternative Societies (2003–2008), die zu 21 Ausstellungen auf der ganzen Welt und 16 Videoproduktionen führten. Resslers Buch Alternative Economics, Alternative Societies wurde 2007 vom Wyspa Institute of Art in Danzig auf Englisch und 2008 im Promedia Verlag in Wien in deutscher Sprache herausgegeben.

Seit Resslers erster Filmproduktion Rote Zora im Jahr 2000 realisierte er 20 Filme. Drei davon in Zusammenarbeit mit Dario Azzellini über die politischen Vorgänge in Venezuela und drei weitere über die Antiglobalisierungsbewegung. Seine Filme wurden bei tausenden Veranstaltungen von sozialen Bewegungen, Kunstinstitutionen und Filmfestivals gezeigt, darunter das European Media Art Festival in Osnabrück; Lisbon International Independent Film Festival in Lissabon, Antenna Documentary Festival in Sydney, FILMETS Badalona Film Festival in Barcelona, Impakt in Utrecht, Kasseler Dokumentarfilm- & Videofest, Duisburger Filmwoche, International Media Art Biennale WRO, Wroclaw, Image Forum Festival in Tokio, Centre Pompidou in Paris, ICA in London, New Museum in New York, Moderna Museet in Stockholm, Museo de Bellas Artes in Caracas, Serralves Museum of Contemporary Art in Porto und MAMbo—Museo d’Arte Moderna di Bologna.

2002 gewann Ressler den ersten Preis des International Media Art Awards des ZKM.

Eine Retrospektive seiner Filme fand 2013 im Centre d’Art Contemporain in Genf statt.

Für die Taipei Biennale 2008 kuratierte Ressler eine Ausstellung zur Anti- Globalisierungsbewegung, A World Where Many Worlds Fit.
Die Wanderausstellung über die Finanzkrise, It’s the Political Economy, Stupid, die Ressler zusammen mit Gregory Sholette kuratierte, war seit 2001 bereits an acht verschiedenen Orten zu sehen; unter anderem im Centre of Contemporary Art in Thessaloniki, im Pori Art Museum in Finnland, in der Gallery 400 in Chicago und in der Galerija Nova in Zagreb.
Das Buch It’s The Political Economy, Stupid: The Global Financial Crisis in Art and Theory wurde 2013 im Verlag Pluto Press veröffentlicht.

Als Projektleiter arbeitet Ressler zusammen mit Ines Doujak an Utopian Pulse – Flares in the Darkroom, einem Forschungsprojekt, das vom Österreichischen Wissenschaftsfond (AR 183-G21) unterstützt wird. In Zusammenarbeit mit einer Gruppe von KünstlerInnen und KuratorInnen verwirklicht Ressler im Laufe des Jahres 2014 eine Reihe von Ausstellungen und Bannern für die Secession Wien.

Weitere Informationen:
www.ressler.at

Was ist Demokratie?
Termine: Sonnabend, 05. September 2015 : 19:00 - 21:00
Ort: -Radialsystem V, Deck


Pia Lanzinger

Die Künstlerin Pia Lanzinger beteiligt sich am Bürgercampus.

Pia Lanzinger wendet sich in ihren Projekten aktuellen politischen wie kulturellen Erscheinungen zu. Besonders interessiert sie sich für die Wechselwirkungen zwischen globalen Strukturen und lokalen Phänomenen. Sie beschäftigt sich mit Raumkonzepten und untersucht Strukturen des öffentlichen Raums ebenso wie private Wohn-arrangements oder Stadt- und Wohnarchitekturen. Ihre interaktiven Aktionen, Installationen, Videos und fotografischen Arbeiten analysieren narrative Verfahren der individuellen und kollektiven Selbstvergewisserung und versuchen dadurch die fragilen Konstruktionen von Identitäten sichtbar zu machen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Projekten im öffentlichen Raum. Dabei setzt sie sich mit dem aktuellen Wandel des Urbanen auseinander und macht ihn zum Gegenstand künstlerischer Analyse.

»Ich kenne kaum eine Künstlerin die so unmittelbar in das Leben von Bürgern an einem Ort einsteigt wie Pia Lanzinger. Sie ist eine Forscherin der Lebensverhältnisse und eine Aktivistin der Kunst. Ob soziale, politische, historische oder kulturelle Gegebenheiten, Pia Lanzinger spürt sie mit investigativer Energie auf.« Martin Köttering, Präsident der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Shelley Sacks

Die Künstlerin Shelley Sacks beteiligt sich am Bürgercampus. Am 31. August findet außerdem ein Earth Forum statt, eins ihre wichtigsten Arbeiten.

Shelley Sacks, geboren in Südafrika, wohnhaft in Oxford, erforschte als Schülerin und später Mitarbeiterin von Joseph Beuys seine Idee der »Sozialen Plastik« und die Beziehung von Imagination und transformativen Prozessen.

Sie arbeitet seit über 30 Jahren in verschiedenen Kontexten an praktischer sozialer Entwicklung und zivilgesellschaftlichen Prozessen. Sie ist überzeugt, dass es möglich und notwendig ist, ein wirklich interdisziplinäres Verständnis zu erlangen, und dass moralische Intuition dafür am wichtigsten ist.

Earth Forum
Termine: Montag, 31. August 2015 : 14:00 - 17:00
Ort: -Wird den Teilnehmer*innen bekanntgegeben

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Surekha

Die Künstlerin aus Bangalore in Indien wurde 1965 geboren und arbeitet mit Video, Fotografie sowie der aktiven Einbeziehung des Publikums. Sie lotet in ihrer Arbeit die Frage einer Ästhetik sozial engagierter Kunst aus. Surekha leitete als Gründungskuratorin für zwei Jahre das Rangoli Metro Art Center im Zentrum von Bangalore. Das Rangoli Metro Art Center hat sich im Sinne eines multidisziplinären Kulturzentrums der Präsentation und Initiierung partizipa- tiver Projekte verschrieben, um sie einem breiteren Publikum nahezubringen. Bürger des Stadtteils, Künstler und Spezialisten des Kulturbetriebs können diese Plattform gemeinsam nutzen.

Surekha studierte Kunst an der Ken School of Art in Bangalore, absolvierte ein Postgraduierten-Studium an der Visva-Bharati University in Santiniketan (Westbengalen) und nahm an Filmworkshops in London teil. Sie hat zahlreiche Projekte und Ausstellungen im In- und Ausland realisiert.

Weitere Informationen
www.surekha.info

Vereinigungsdenkmal: Künstlerpräsentationen und Podiumsdiskussion
Termine: Freitag, 04. September 2015 : 17:00 - 21:00
Ort: -Radialsystem V, Deck


Susanne Bosch

Susanne Bosch ist Künstlerin und Kunstforschende und leitete von 2007 bis 2012 zusammen mit Dan Shipsides den MA Art in Public an der Ulster University in Belfast. Sie arbeitet überwiegend im öffentlichen Raum und bearbeitet dabei Langzeitfragen, die sich mit kreativen Auseinandersetzungen um Demokratiebegriffe beschäftigen. Das beinhaltet unter anderem Arbeiten über Geld, Migration, Überleben, Erwerbsarbeit, gesellschaftliche Visionen und Beteiligungsmodelle. Formal benutzt sie orts- und situationsspezifische Interventionen, Installationen, Video, Zeichnung, Audio, dialogische Arbeiten, aber auch Formate wie Schreiben, Sprechen, Zuhören, Workshops, Seminare und Open-Space-Konferenzen. Sie ist ausgebildet als Open-Space-Begleiterin (2008) und in Konfliktanalyse und -management (2004). Susanne Bosch ist international an Ausstellungen und Projekten unter anderem in Palästina, Italien und Spanien beteiligt. Sie lebt im Moment in Belfast, Nordirland.

www.susannebosch.de

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil


Wolfgang Zumdick

Dr. Wolfgang Zumdick, geboren 1957, ist Autor, Philosoph und unabhängiger Kurator. Nach Studium und Promotion an der RWTH Aachen gehörte er von 1996 bis 1998 mit dem kalifornischen Konzeptkünstler Allen Ruppersberg und der Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe zu den ersten Stipendiaten der internationalen Stiftung Laurenz Haus Basel, war Gastdozent an der dortigen Universität und gab Veranstaltungen an der Musikakademie Basel und dem Museum für Gegenwartskunst.

2006 konzipierte er das Joseph-Beuys-Symposium im Museum Kunstpalast, Düsseldorf, war im Jahr darauf Kurator der Ausstellungen Joseph Beuys – Rudolf Steiner. Zeichnungen, Skizzen, Entwürfe im Rudolf-Steiner-Archiv, Dornach und Soziale Skulptur heute im Goetheanum, Dornach, Schweiz, und von 2010 bis 2013 an weiteren Beuys-Ausstellungen beteiligt.

Wolfgang Zumdick ist Senior Lecturer an der Oxford Brookes University. In seiner Lehr- und Forschungstätigkeit ist er unter anderem mit der Idee der Re-Poetisierung unserer Lebensbezüge befasst.

Er veröffentlichte eine große Zahl von Büchern sowie Katalogbeiträgen und Essays für renommierte Kunstinstitutionen wie Portikus Frankfurt, Kunsthalle Düsseldorf, Vitra Design Museum, Mathildenhöhe Darmstadt, Kunsthaus Zürich, Dundee Contemporary Arts, Centro Andaluz de Arte Contemporanea Sevilla, National Gallery of Victoria, Melbourne, Museo de Arte Contemporanea de Vigo, School of the Art Institute Chicago oder dem Louisiana Museum of Modern Art, Kopenhagen und hielt Vorträge und Seminare an nationalen und internationalen Universitäten und Museen.

Bürgercampus
Termine: Freitag, 28. August 2015 | Sonnabend, 29. August 2015 | Sonntag, 30. August 2015
Ort: -Podewil-Podewil-Podewil